DAS KREN(S)GENIALE WURZELGEMÜSE aus der Steiermark

Steirischer Kren g.g.A.

Bereits 1500 vor Christus wurde Kren im alten Ägypten angebaut. Schon damals wussten die Pharaonen um die medizinischen Qualitäten des Krens. Heute wird der – seit dem Mittelalter als „Scharfmacher“ bekannte – Steirische Kren g.g.A. im Steirischen Vulkanland bis nach Bad Radkersburg angebaut. In einer Region, in der die Menschen die kulinarische Raffinesse des Meerrettichs lieben und leben, werden ca. 95% des österreichischen Krens angebaut.

Die Ernte des Krens erfolgt in zwei Etappen: Im Spätherbst nach dem ersten Nachtfrost und im Frühjahr. Wenn die Blätter vertrocknen, dann ist das Wurzelwachstum abgeschlossen. Da Steirischer Kren winterhart ist, kann die Ernte vom Herbst bis zum erneuten Austreiben der Wurzeln durchgeführt werden. Durch das zweimalige Ernten im Frühjahr und im Herbst kann im Herbst ein Teil der Ernte über den Winter im Boden bleiben, denn das Aroma des Krens bleibt bei kalter Lagerung im Boden erhalten. Diese natürlich kühle Lagerung ist absolut nachhaltig, da Energie und Lagerflächen eingespart werden.

Logo g.g.A. rund in den Farben grün, blau und gelb mit schwarzer Schrift. In der Mitte der grüne Panther.
g.g.A. - geschützte geografische Angabe
Gebriebener und ganzer Kren liegen auf einer Holfläche. Im Hintergrund sind Gemüse, Eier und Salami zu sehen.
Krenzeit im Herbst
Eine Frau und ein Mann sind umgeben von Krenwurzeln, die sie gerade geerndet haben. Der Mann hält eine Krenzwurzel nach vorne.
Krenernte
Eine Person hält eine Krenwurzel in die Luft. Im Hintergrund ist der blaue Himmel zu sehen.
regionaler Steirerkren
  • Garantiert 100%ige Herkunft aus der Steiermark
  • Steirischer Kren wird für seine würzige Schärfe geschätzt
  • Steirischer Kren wirkt positiv auf Körper und Geist
  • Steirischer Kren ist frisch in Stangenform und gerieben erhältlich

Wohltuende Inhaltsstoffe

Kren hat einen hohen Gehalt an Vitamin C und anderen Vitaminen und ist reich an verschiedenen Senfölglykosiden - am bekanntesten ist Sinigrin, das beim Aufreiben des Krens den Scharfstoff Allylsenföl und andere ätherische Öle freisetzt, die antibakteriell wirksam sein können. Unter anderem besitzt Kren wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Eisen...).

Schutz & Erkennbarkeit

Das Logo des EU Herkunftsschutzes garantiert, dass Steirischer Kren drin ist, wo Steirischer Kren drauf steht! Das Kürzel g.g.A. steht für "geschützte geografische Angabe" und ist ein europäisches Qualitätsgütezeichen, das nur wenige ausgewählte landwirtschaftliche Produkte in Österreich tragen.

Gesundheitliche Wirkung - Natürliches Antibiotikum

Überlieferungen zu Folge wurde der Steirische Kren schon seit jeher als bewährtes Hausmittel geschätzt. Im Volksmund wird das Wurzelgemüse als "Penicillin des Gartens" bezeichnet, da es eine Art natürliches Antibiotikum ist: Die Senföle, Vitamine und Mineralstoffe im Kren wirken desinfizierend, reinigend, durchblutungsfördernd und antibakteriell. Kren stärkt die Abwehrkräfte, wirkt Husten lösend und ist ein empfohlenes Vorbeugemittel gegen Erkältungen.

Zwei Köche sitzen in einem saftig grünen Krenacker und beißen in die Spitze der Krenwurze.
ein charmant-scharfer Komplize