Die Kartoffel Unser Mineral- und Ballaststoff-Lieferant

Die Geschichte der Kartoffel

Der Österreicher ißt im Schnitt pro Jahr 70 kg Kartoffel. Das macht bei einer mittleren Lebenserwartung rund 5 ½ Tonnen Kartoffel im Leben aus. Kartoffelpflanzen lieben es kühl und feucht. Sie wachsen auf sandig lehmigen Boden. Es gibt rund 100 Kartoffelsorten im Handel. Die beliebteste Sorte ist die Sieglinde. Viele Kartoffelsorten brauchen trockene, belüftete dunkle Vorratsräume und eine Temperatur zwischen 3 und 6 °C. Ist es zu warm, beginnen Kartoffel zu keimen und verlieren Wasser. Kartoffel besitzen viel Stärke und praktisch kein Fett. Sie bestehen hauptsächlich aus Wasser, Ballaststoffen, Kohlenhydraten und enthalten Mineralien wie Kalium, Magnesium und Eisen. Auch Vitamin A, Vitamin B1 und B2 sowie Vitamin C sind in der Kartoffel zu finden. Während 100 g Kartoffel nur 72 kcal. aufweisen, so besitzen 100 g Pommes frittes durchschn. 250 kcal., 100 g Chips 580 kcal. In diesem Zusammenhang ist auch die Diskussion um das Gift Acrylamid aufgekommen, dass in der Friteuse bei Erhitzen von über 170 ° entsteht und krebserregend sein soll.

Gesundes Gemüse als Ausdruck für Besitz und Reichtum

Kartoffeln sind ein an und für sich gesundes Gemüse und werden häufig als Beilage verwendet. Bei den Indianern in den Hoch-Anden Südamerikas ist die Kartoffel seit Jahrtausenden Hauptnahrungsmittel. Archäologen fanden Kartoffelreste in 8.000 Jahre alten Grabbeigaben. Spanische Eroberer entdeckten 1537 die Kartoffel in Südamerika und verwendeten sie als Proviant auf ihren Schiffen. So gelangte die Kartoffel letztlich nach Europa, wobei anfangs niemand mit ihr etwas anzufangen wusste. Der Preußenkönig Friedrich der Große verhalf dem Knollengewächs zum Durchbruch. Er befahl seinen Bauern den Anbau der Kartoffel. Im Jahre 1845 kam es zu einer großen Abwanderungswelle von Irland nach Amerika, nachdem die Kartoffelfäule, eine Pilzerkrankung, ausgebrochen war und die Ernte für viele Jahre vernichtete.

Die Kartoffel galt aber auch lange Zeit als Ausdruck für Besitz und Reichtum, sodass man bis heute den Ausspruch verwendet: „Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffel“.


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